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Meine Hobbies – Spielereien mit Wordress, HTML, CSS, JS

Begriffe aus dem Webdesign

Beim Webdesign stößt man immer wieder Begriffe, die man schon mal gehört hat oder die unbekannt sind. Ich habe daher ein kleines Lexikon mit Begriffen aufgebaut, die ich auf dieser Site verwende.

Tiefer gehende Informationen zu den Begriffen findet man im Netz. Ich benutze sehr oft diese Seiten

deutsch

englisch

englisch

englisch

Grundlagen

Allgemeine Begriffe die immer wieder verwendet werden. Egal ob CMS oder Entwicklung mit einen Webeditor (Dreamweaver, Expression Web, VisualStudio, VSCode,…).

Die Liste ist alphabetisch geordnet und wird bei Bedarf erweitert.

Barrierefreiheit bedeutet, dass eine Website für alle Menschen nutzbar ist – auch für Personen mit Einschränkungen.

Dazu gehören z. B.

  • klare Texte
  • gute Kontraste
  • verständliche Navigation
  • Tastaturbedienung
  • Alternativtexte für Bilder

Barrierefreie Websites sind leichter zu bedienen, rechtlich sicherer und für alle Nutzer angenehmer.

⚠️

Eine Website kann in der Praxis selten 100 % barrierefrei sein.
Der realistische Anspruch ist meistens barrierearm – also so gestaltet, dass möglichst
viele Menschen sie ohne Hindernisse nutzen können.

Weitere Infomationen zur Barrierefreiheit auf der Website w3.org:

CSS steht für Cascading Style Sheets

CSS bestimmt wie eine Webseite aussieht. Das betrifft die Gestaltung von

  • Farben
  • Abständen
  • Schriftgrößen
  • Layouts

also das Aussehen, nicht den Inhalt.

Ein CMS (Content‑Management‑System) ist ein Programm, mit dem man Inhalte einer Webseite einfach bearbeiten kann – ohne Programmieren zu müssen.

Was macht ein CMS?

  • Texte einfügen oder ändern
  • Bilder hochladen
  • Seiten anlegen
  • Menüs verwalten

Alles passiert über eine benutzerfreundliche Oberfläche, ähnlich wie in Word oder einem Baukasten.

Beispiel:

WordPress ist ein CMS.
Damit kannst du eine Webseite pflegen, ohne HTML, CSS oder PHP schreiben zu müssen.

Neben WordPress gibt es noch weitere CMS

  • Joomla
  • Drupal
  • Typo3

Cookies sind kleine Textdateien, die eine Webseite auf dem Gerät des Besuchers speichert.
Sie helfen der Webseite, sich bestimmte Dinge zu merken – zum Beispiel, ob jemand eingeloggt ist oder welche Einstellungen gewählt wurden.

Es gibt:

  • technisch notwendige Cookies (z. B. Login, Warenkorb)
  • nicht notwendige Cookies (z. B. Statistik, Werbung)

⚠️

Für nicht notwendige Cookies braucht man einen Cookie‑Hinweis!

Ein Cookie‑Banner ist ein Hinweisfenster, das beim ersten Besuch einer Webseite erscheint und den Nutzer fragt, ob bestimmte Cookies gespeichert werden dürfen.

Es informiert darüber:

  • welche Cookies gesetzt werden
  • wofür sie genutzt werden
  • ob der Besucher zustimmen oder ablehnen möchte

Der Banner erscheint meist unten oder oben auf der Seite.

Warum gibt es Cookie‑Banner?

Aufgrund der DSGVO und des Telekommunikation‑Telemedien‑Datenschutz‑Gesetzes (TTDSG).
Webseiten müssen eine Einwilligung einholen, bevor sie nicht notwendige Cookies setzen, z. B. für:

  • Statistik (Google Analytics)
  • Werbung
  • eingebettete Dienste (YouTube, Karten, Social Media)

Technisch notwendige Cookies (z. B. Login‑Cookies, Warenkorb) brauchen keinen Banner.

Eine Datenbank ist ein digitaler Speicher für viele Daten, die ordentlich sortiert und schnell abrufbar sind.

Beispiel: Eine Vereins‑Webseite speichert

  • Mitglieder
  • Termine
  • Beiträge

in einer Datenbank, damit die Seite diese Informationen jederzeit anzeigen kann.
Das Abrufen und Aufbereiten dieser Daten übernimmt PHP.

Die Datenschutzerklärung informiert die Besucher einer Webseite darüber, welche persönlichen Daten gesammelt werden, warum das passiert und wie diese Daten geschützt werden.

Sie ist ein Pflichttext nach der DSGVO.

Typische Inhalte sind:

  • welche Daten erhoben werden (z. B. IP‑Adresse, Kontaktformular‑Daten)
  • warum diese Daten erhoben werden (Verwendungszweck)
  • wie lange Daten gespeichert werden
  • wer die Daten bekommt (Weiterverarbeitung durch Dritte z.B. Banken)
  • welche Rechte die Besucher haben (z. B. Auskunft, Löschung)

Fast jede öffentliche Webseite braucht eine Datenschutzerklärung, zum Beispiel:

  • Vereins‑Webseiten
  • Firmen‑Webseiten
  • Blogs
  • Online‑Shops

Nur rein private Seiten, die wirklich nur für Familie und Freunde gedacht sind, brauchen keine.

Die DSGVO ist ein EU‑Gesetz zum Schutz persönlicher Daten.

Es regelt, welche Daten gesammelt werden dürfen, wie sie genutzt werden und welche Rechte jede Person hat.

Personen werden durch die DSGVO besondere Rechte eingeräumt

  • Recht auf Auskunft (Was hast du über mich gespeichert?)
  • Recht auf Löschung (Bitte lösche meine Daten!)
  • Recht auf Berichtigung (Da ist ein Fehler. Bitte Ändern!)
  • Recht auf Widerspruch (Ich widerspreche der Nutzung meiner Daten)
  • Recht auf Datenübertragbarkeit (Eigene Daten dürfen heruntergeladen und an andere Anbieter weitergegeben werden)

⚠️

Die DSGVO gilt nur für Lebende. Nach dem Tod greifen andere Gesetze, nicht die DSGVO.

HTML steht für HyperText Markup Language

HTML ist die Grundsprache des Webs. Sie beschreibt den Aufbau einer Webseite, also welche Elemente dort stehen:

  • Überschriften
  • Absätze
  • Bilder
  • Links

HTML sagt was auf der Seite ist – nicht wie es aussieht.

Ein Impressum ist eine Pflicht‑Angabe auf einer Webseite.
Dort steht, wer für die Webseite verantwortlich ist – also Name, Adresse und Kontaktmöglichkeiten.

Das Impressum sorgt für Transparenz und rechtliche Sicherheit. Ein Impressum ist in Deutschland für fast alle Webseiten Pflicht, wenn sie nicht rein privat sind.

Ein Impressum ist nötig für:

  • Vereins‑Webseiten
  • Firmen‑Webseiten
  • Blogs mit Werbung oder Einnahmen
  • Online‑Shops
  • Informations‑Seiten aller Art

Nur rein private Seiten, die wirklich nur für Familie und Freunde gedacht sind, brauchen kein Impressum.

Sobald die Seite öffentlich ist, gilt in der Regel die Impressumspflicht.

JavaScript ist eine Programmiersprache, die im Browser läuft und Webseiten interaktiv macht. Damit funktionieren Dinge wie

  • Menüs
  • Formulare
  • Bildergalerien
  • kleine Effekte
  • faltbare Inhalte (Akkordeon)
  • PopUp Fenster

Wenn man auf etwas klickt und sich daraufhin etwas bewegt, öffnet, ändert oder nachlädt – dann steckt meistens JavaScript dahinter!

MariaDB ist der Nachfolger von MySQL. Beide funktionieren fast gleich und werden oft für Webseiten wie WordPress benutzt.

Ein einfaches Beispiel

Eine Vereins‑Webseite speichert in MariaDB:

  • Mitglieder
  • Termine
  • Beiträge

Wenn die Seite diese Daten anzeigen soll, holt sie sie aus der MariaDB‑Datenbank.

MySQL gehört zu den bekanntesten Datenbanken der Welt.
Viele Webseiten – auch WordPress – nutzen MySQL (oder die neuere Variante MariaDB), um Inhalte wie Beiträge, Benutzer oder Einstellungen zu speichern.

Ein einfaches Beispiel:

Eine Vereins‑Webseite speichert in MySQL

  • Mitglieder
  • Termine
  • Beiträge

Wenn die Seite diese Daten anzeigen soll, holt sie sie aus der MySQL‑Datenbank.

PHP ist eine Computersprache, mit der auf einem Webserver Inhalte erzeugt werden.
Sie sorgt dafür, dass Webseiten Daten verarbeiten, Formulare auswerten oder Inhalte aus einer Datenbank laden können.

Ein einfaches Beispiel:

Wenn du eine Webseite hast, die automatisch die aktuellen Termine aus einer Datenbank anzeigt, dann macht das PHP.

Ohne PHP:
Die Seite zeigt nur festen Text.

Mit PHP:
Die Seite kann Daten laden, berechnen oder verändern, bevor sie im Browser erscheint.

Ein Stylesheet ist eine Datei, die festlegt, wie eine Webseite aussieht.

Kurz und verständlich: Ein Stylesheet bestimmt Farben, Schriften, Abstände und das Layout einer Webseite.

Ohne Stylesheet: Die Seite wirkt schlicht und ungeordnet.

Mit Stylesheet: Die Seite bekommt ein Design, also ein einheitliches Aussehen.

Beispiel: Im Stylesheet steht z. B.: „Überschriften sollen blau sein und größer als normal.“

TTDSG bedeutet „Telekommunikation‑Telemedien‑Datenschutz‑Gesetz“.

Es regelt in Deutschland, wie Webseiten und Apps mit Daten umgehen dürfen, die auf dem Gerät eines Nutzers gespeichert oder ausgelesen werden – zum Beispiel Cookies.

Damit erklärt das TTDSG, wann ein Cookie‑Banner nötig ist und wann eine Einwilligung eingeholt werden muss.

TTDSG – die wichtigsten Punkte

  • Regelt Cookies und ähnliche Technologien
    Webseiten dürfen Daten auf dem Gerät eines Nutzers nur speichern oder auslesen, wenn der Nutzer zugestimmt hat – außer es ist technisch unbedingt nötig.
  • Cookie‑Banner wird dadurch Pflicht
    Ein Banner ist nötig, wenn nicht notwendige Cookies genutzt werden (z. B. Statistik, Werbung, YouTube‑Einbettungen).
  • Technisch notwendige Cookies brauchen keine Einwilligung
    Beispiele: Login‑Cookies, Warenkorb, Spracheinstellungen.
  • Schützt die Privatsphäre der Nutzer
    Das Gesetz sorgt dafür, dass niemand heimlich Daten auslesen oder speichern darf.
  • Gilt für Webseiten und Apps
    Also für Telemedien und Telekommunikationsdienste.

Eine Webseite ist eine einzelne Seite im Internet, die man mit einem Browser ansehen kann – so wie eine Seite in einem Buch, nur digital.

  • Kontaktformular
  • Impressum
  • Datenschutzregeln

Kurz und verständlich: Eine Webseite ist eine Informationsseite im Internet, die Texte, Bilder oder andere Inhalte zeigt.

⚠️

Nicht mit Website verwechseln!

Eine Website ist eine Sammlung von Seiten im Internet, die über eine Adresse wie www.beispiel.de erreichbar ist.
Sie kann Informationen zeigen, Bilder, Texte, Formulare oder ganze Anwendungen enthalten.

Kurz gesagt:
Eine Website ist ein digitaler Ort, den man im Browser besuchen kann, um etwas anzusehen oder zu nutzen.

⚠️

Nicht mit Webseite verwechseln!

WordPress ist ein Programm, mit dem man eine Webseite bauen und bearbeiten kann. Man braucht dafür keine Programmier‑Kenntnisse.

Du kannst damit:

  • Texte schreiben
  • Bilder einfügen
  • Seiten anlegen
  • Menüs erstellen
  • das Aussehen der Webseite ändern

Alles funktioniert über eine einfache Oberfläche, ähnlich wie bei einem Baukasten.

WordPress ist das bekannteste CMS der Welt und wird für viele Vereins‑, Firmen‑ und private Webseiten genutzt.